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Bürger-Ticker
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3. Bohrung Th4: Start der Bohrarbeiten07. März 2026
Nach dem erfolgreichen Beginn der vorherigen Bohrung sind nun auch die Arbeiten für die 3. Geothermiebohrung Th4 angelaufen. Die Bohrung wird wieder sektionsweise mit kleiner werdenden Durchmessern umgesetzt (von 26" bis 8,5").
Zunächst wird bis in etwa 1.250 Meter Tiefe nahezu senkrecht gebohrt. Anschließend wird die Bohrung gezielt abgelenkt. Mit rund 6.100 Metern erreicht Th4 eine für Geothermiebohrungen beachtliche Länge, auch wenn die vertikale Tiefe weiterhin etwa 3.650 Meter beträgt.
Seit Ende Mai 2025 wird auf der Baustelle durchgehend im 24/7-Betrieb gearbeitet. Ein besonderer Dank gilt dem Team vor Ort, das seither kontinuierlich im Einsatz ist und mit seiner Arbeit wesentlich zum Fortschritt des Projekts beiträgt.
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Informieren im neuen Geothermie Magazin!04. März 2026
CO₂-freie Geothermie schreibt Geschichte für eine nachhaltige Zukunft zum besten Preis. Wie das funktioniert und welche Rolle das Projekt Laufzorn II dabei spielt, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des Geothermie-Magazins der Erdwärme Grünwald.
Darin finden Sie verständliche Informationen zu Geothermie, zum aktuellen Projektstand sowie zu den nächsten Schritten in unserer Region. Wir laden Sie herzlich ein, einen Blick in das Magazin zu werfen und sich über die Planungen und Hintergründe zu informieren.
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2. Bohrung Th3: Pumpversuche starten16. Februar 2026
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Die zweite Bohrung hat erfolgreich ihre Zieltiefe erreicht – ein weiterer wichtiger Schritt für unser Geothermieprojekt!
Ab sofort beginnen die Pumpversuche.
In den kommenden 2–3 Wochen kann es dabei vereinzelt zu ungefährlichen Geruchsbelästigungen kommen.
Bitte beachten Sie: Aus Sicherheitsgründen ist die Römerstraße während dieser Zeit gesperrt. Eine Umleitung über den Oberhachinger Weg ist eingerichtet.Wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis!
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Erhöhte seismische Aktivität08. Februar 2026
Eine private Internetseite publiziert erhöhte seismische Aktivitäten im Gebiet von Oberhaching.
Wir haben sofort am heutigen Sonntag den Erdbebendienst eingeschaltet. Dort wird uns bestätigt, dass keinerlei Gefährdung besteht und die festgestellten seismischen Werte unter dem üblichen Grenzwert liegen, der überhaupt vom seismischen Dienst gemessen und berichtet wird. Ob diese sehr geringen, seismischen Aktivitäten im Zusammenhang mit den Geothermiebohrungen in Laufzorn stehen, steht nicht fest.
Bei dem Bohrarbeiten in Laufzorn gibt es keine Auffälligkeiten. Dennoch überprüfen wir als vorbeugende Vorsichtsmaßnahme die Bohrung vollständig.
Es bestanden und besteht keinerlei Gefährdung.
Wir berichten, sobald wir Neuigkeiten haben.
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2. Bohrung Th3: Start der Bohrarbeiten01. Dezember 2025
Die Bohrarbeiten für die Geothermiebohrung Laufzorn Th3 haben begonnen. Die Bohrung wird in mehreren Abschnitten mit abnehmendem Durchmesser durchgeführt (von 26" bis 8,5")
Zunächst wird senkrecht bis in etwa 1.250 Meter Tiefe gebohrt. Anschließend wird die Bohrung gezielt abgelenkt und erreicht eine Endteufe von rund 3.900 Metern (vertikal) bzw. etwa 5.400 Metern Bohrlänge . Zielhorizont ist wie bei allen Bohrungen der wasserdurchlässige Malm-Kalkstein.
Auf dem Weg dorthin werden verschiedene Gesteinsschichten durchteuft, von Lockergesteinen im oberen Bereich bis hin zu dichten Kalk- und Dolomitgesteinen in größerer Tiefe. Die Arbeiten erfolgen unter kontinuierlicher technischer und geologischer Überwachung.
AKTUELLE MELDUNGEN
News zu Laufzorn II
10. März 2025In Stein gemeißelt! Die Erdwärme Grünwald GmbH beauftragt drillwerk GmbH und Erdwerk GmbH im Rahmen der Bohrung in Laufzorn II
20. Februar 2025Erdwärme Grünwald auf der GeoTHERM 2025: Geballte Ladung an Fachkompetenz zur Zukunft der Geothermie
FRAGEN UND ANTWORTEN
Häufig gestellte Fragen
Allgemeine Fragen zu Laufzorn II
Warum Laufzorn II?
Die Nachfrage in der Region nach nachhaltiger, heimischer Energie ist enorm. Mit dem bestehenden Werk Laufzorn allein kann der wachsende Bedarf langfristig nicht gedeckt werden. Auf dem großen Claim der Erdwärme Grünwald, rund einen Kilometer südlich von Laufzorn entsteht nun die neue Anlage Laufzorn II.
Ist Tiefengeothermie überall möglich?
Die Nutzung der
Tiefengeothermie hängt stark von den geologischen Bedingungen ab. Nicht überall
ist es möglich die Wärme des Erdinneren effizient und wirtschaftlich zu nutzen.
Das Grünwalder Bewilligungsfeld
bietet hingegegen beste Voraussetzungen: Es bietet heiße, wasserführende
Schichten, die sich ideal für die Förderung von Thermalwasser eignen.
Erfolgreiche Projekte in der nahen Umgebung bestätigen dieses Potenzial.
Wie lange können geothermische Anlagen betrieben werden?
Geothermische Anlagen können in der Regel für einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren oder länger betrieben werden. Die genaue Lebensdauer hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der der geologischen Voraussetzungen und der Technik der Anlage.
Wird durch Tiefengeothermie das Erdinnere abgekühlt?
Nein. Der Wärmeentzug bei der Nutzung von Geothermie ist im globalen Maßstab vernachlässigbar. Der Wärmeentzug erfolgt lokal in den genutzten Gesteinsschichten. Die natürliche Wärmeproduktion der Erde durch geophysikalische Prozesse sorgt dafür, dass sich dass sich das Gestein langfristig wieder erwärmt. So bleibt die Erdwärmequelle langfristig nutzbar.
Wird in Laufzorn II auch Strom produziert?
Nein, das neue Projekt dient ausschließlich der direkten Wärmeerzeugung.
Kann das Geothermieprojekt besichtigt werden?
Ja, es gibt die Möglichkeit sich im Besuchercontainer neben dem Bohrplatz über den aktuellen Stand des Projektes zu informieren.
Fragen zum Umweltschutz von Laufzorn II
Welche Umweltaspekte wurden bei der Planung des Projekts Laufzorn berücksichtigt?
Bei der Planung des Projekts wurden alle relevanten Umweltaspekte berücksichtigt, darunter die Auswirkungen auf das Grundwasser, den Lärm während der Bohrarbeiten, den Schutz lokaler Flora und Fauna sowie die Minimierung von Flächenverbrauch und Bodenversiegelung.
Welche Auswirkung haben Tiefenbohrungen auf die Umwelt?
Vor und während den Bohrarbeiten kommt es zu temporären Eingriffen wie Lärm, Bodenversiegelung und Flächenbeanspruchung. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Grundstück jedoch in großen Teilen renaturiert. Langfristig bleibt lediglich ein kleines Gebäude (Heizwerk) bestehen, welches keine Emissionen ausstößt.
Wie wird das Grundwasser während der Bohrungen geschützt?
Der Schutz des Grundwassers hat oberste Priorität. Das Projekt beinhaltet umfassende Maßnahmen wie die fachgerechte Abdichtungen der Bohrlöcher sowie die regelmäßige Überwachung der Wasserqualität, um sicherzustellen, dass keine Verunreinigungen auftreten.
Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Lärmemissionen während der Bohrarbeiten zu minimieren?
Um die Lärmemissionen während der Bohrarbeiten zu reduzieren, werden moderne und leise Bohrtechnologien eingesetzt.
Welchen Nutzen hat die Region durch das Projekt Laufzorn in Bezug auf Umweltschutz?
Das Projekt Laufzorn II trägt zur langfristigen Reduzierung von CO₂-Emissionen bei und fördert die Nutzung erneuerbarer Energien im Zuge der Wärmewende. Auf diese Weise ist es ein wesentlicher Schritt im globalen Kampf gegen den Klimawandel.
Fragen zum Bauprojekt Laufzorn II
Wann wird Laufzorn II fertiggestellt?
Unter Einhaltung aller naturschutzrechtlichen Schutzmaßnahmen und im sorgsamen Umgang mit der Natur wird der Bohrplatz 2024 sukzessive eingerichtet. 2025 sollen die Bohrungen bis zu einer Tiefe von rund 4.000 Metern erfolgen. Nach Fertigstellung der letzten Bohrung und dem Abbau der Bohranlage kann voraussichtlich 2026 mit dem Bau der Obertageanlage und dem Bau des Heizwerks begonnen werden. Zeitgleich wird rund die Hälfte der Baufläche wieder renaturiert. Ab der Heizperiode 2027/2028 soll die Einspeisung ins Fernwärmenetz erfolgen.
Wird es während dem Bau des Bohrplatzes und der Bohrungen zu Störungen und Behinderungen kommen?
Ein gewisses Maß an Lärm und Verkehr ist während der Bauarbeiten unvermeidlich. Verkehrsrouten für den Lieferverkehr wurden aber so gewählt, um Störungen für Anwohner und die Umgebung so gering wie möglich zu halten.
Wie wird die Sicherheit während des Projekts gewährleistet?
Das Projekt orientiert sich an strengen Sicherheitsstandards und führt eine umfassende Risikobewertung durch, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu identifizieren.
Alle Mitarbeitenden erhalten Schulungen zu Sicherheitsvorschriften und Notfallmaßnahmen, während regelmäßige Sicherheitsinspektionen und externe Prüfungen die Einhaltung der Standards gewährleisten. Ein detaillierter Notfallplan definiert Vorgehensweisen für verschiedene Szenarien, und Anwohner werden über Sicherheitsmaßnahmen informiert.
Wie können Anwohner und interessierte Bürger Informationen erhalten?
Regelmäßige Updates auf unserer Website und Pressemitteilungen bieten die Möglichkeit, sich über den Fortschritt des Projekts zu informieren.
Es besteht auch die Möglichkeit sich im Besucherzentrum vor Ort über das Geothermieprojekt Laufzorn II zu informieren. Dort werden werden während der Bohrphase Führungen angeboten, bei denen Interessierte direkt Fragen stellen und mehr über die Geothermie erfahren können.
Fragen zum Fernwärme-Anschluss
Wie kann ich Fernwärme für mich selbst nutzen?
Bereits Ende 2017 war das Fernwärmenetz fertig gestellt. Praktisch jede Straße in Grünwald ist seitdem an die Geothermie angeschlossen. Der weitere Ausbau des Fernwärmenetzes geht planmäßig voran. Mit der Inbetriebnahme der Nordanbindung können nun Kunden im Norden von Grünwald besser angeschlossen werden. Der Kundenstamm der Erdwärme Grünwald wächst kontinuierlich. Inzwischen sind rund 3.500 Wohneinheiten in Grünwald an die CO2-neutrale Erdwärme angeschlossen. So Sie an einem Anschluss interessiert sind, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Wie funktioniert der Fernwärmeanschluss aus Geothermie?
Die gewonnene geothermische Energie wird in einem zentralen Heizwerk mithilfe von Wärmetauschern auf den Heizungskreislauf übertragen. Die Wärme wird dann über isolierte Rohrleitungen zu den angeschlossenen Gebäuden geleitet, wo sie für Heizung und Warmwasser genutzt wird.
Wie wird die Fernwärmeleitung vor äußeren Einflüssen, wie Frost oder Bauarbeiten, geschützt?
Die Leitung wird in einem isolierten Graben verlegt, der Schutzmaßnahmen gegen Frost und andere Umwelteinflüsse bietet. Zudem gibt es regelmäßige Wartungsarbeiten und Inspektionen, um die Integrität der Leitung sicherzustellen.
Wie werden die Anschlusskosten für die Haushalte festgelegt und gibt es Unterstützungsmöglichkeiten?
Die Anschlusskosten richten sich nach den spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen Haushalts. In vielen Fällen gibt es Förderprogramme oder Zuschüsse, die von staatlichen oder kommunalen Stellen angeboten werden. Die Erdwärme Grünwald informiert Interessierte gerne über diese Möglichkeiten.
Wie wird die Fernwärmeversorgung im Falle von technischen Störungen oder Wartungsarbeiten sichergestellt?
Mit Inbetriebnahme von Laufzorn II stehen der Erdwärme Grünwald zur Einspeisung von Wärme ins Fernwärmenetz mit Unterhaching und Laufzorn I drei Energiezentralen zur Verfügung, die als Redundanz dienen. Diese Energiezentralen, ausgestattet mit Blockheizkraftwerken (BHKWs), ermöglichen eine Wärmeversorgung, selbst bei technischen Störungen oder Wartungsarbeiten an einer der Anlagen. Durch dieses System wird sichergestellt, dass die Wärmeversorgung für die angeschlossenen Haushalte jederzeit gewährleistet ist.










